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Zellstoff Stendal GmbH

Unternehmensname: Zellstoff Stendal GmbH

Branche des Unternehmens: Zellstoffherstellung

Standort: Arneburg (Landkreis Stendal)

Beschäftigte: über 600 Beschäftigte, davon 30 Auszubildende

Internet: www.zellstoff-stendal.de

Die Zellstoff Stendal GmbH gilt bis heute als das modernste Zellstoffwerk Europas. Ca. eine Milliarde Euro wurden seit 2002 in das Werk in Arneburg im Norden Sachsen-Anhalts investiert.

Rund 620.000 Tonnen hochwertigen Zellstoff mit hoher Reißfestigkeit produziert das Unternehmen im Jahr für Papierfabriken vor allem aus Deutschland, aber auch aus Süd- und Osteuropa, Asien, im Nahen Osten und Nordafrika auf einer Fläche von ca. 600 Hektar. Zur Produktion dieser Zellstoffmenge werden jährlich in der Zellstoff Stendal GmbH ca. 3 Mio. m3 Nadelholz verarbeitet. Dies entspricht einer Menge von durchschnittlich 190 LKW und drei Ganzzügen mit Rundholz pro Tag.

Zellstoff aus Stendal findet sich in den unterschiedlichsten Papiersorten wieder, beispielsweise als Fein-, Druck-, oder Hygienepapier. Zum anderen wird er auch als Verstärkungsfaser bei Altpapier eingesetzt.

Neben der Produktion von Zellstoff betreibt das Unternehmen das größte Biomassekraftwerk in Deutschland. Ingesamt werden 90 MW Strom jährlich produziert. 55 MW werden für den Eigenbedarf genutzt und 35 MW speist die Zellstoff Stendal GmbH in das öffentliche Stromnetz ein.

Beschreibung der Herausforderungen für wirtschaftliche Personalarbeit

Im Jahr 2007 berief der Geschäftsführer der Zellstoff Stendal GmbH den Personalentwicklungsbeirat (PE-Beirat) ins Leben. Mitglieder des PE-Beirats waren und sind dem Thema Personalentwicklung gegenüber aufgeschlossene, kommunikative und pro-aktive Beschäftigte aus acht Unternehmensbereichen. Der PE-Beirat unterstützt unter Nutzung des im Unternehmen vorhandenen Sachverstands die Erarbeitung, die Umsetzung, die Steuerung sowie die Weiterentwicklung der Personalentwicklungsmaßnahmen innerhalb der ZS-Gruppe. Zu diesen gehören insbesondere die in 2007 entwickelten Führungsgrundsätze sowie passfähige Führungsinstrumente. Deren Einführung und Verbesserung hat der PE-Beirat seitdem maßgeblich flankiert.

Ende 2008 wurde die Stelle einer Personalreferentin – Personalentwicklung im Unternehmen geschaffen und damit die Personalentwicklung an die Personalabteilung, „Zurück in die Linie“ delegiert. Die Personalentwicklung im Unternehmen ging ab diesem Zeitpunk von der Projekt- in die Umsetzungsphase über. Für den PE-Beirat hatten diese neue Struktur und die damit verbundenen Prozesse der Personalentwicklung zur Folge, dass eigene Rollen, Zielen und Aufgaben in Frage gestellt wurden.

Angestrebte Projektziele

Im WiPer-Projekt soll die Form der Zusammenarbeit zwischen Personalabteilung (insbesondere Personalentwicklung) und PE-Beirat neu definiert werden. Rollen und Aufgaben des PE-Beirats sollen neu ausgestaltet und im Unternehmen kommuniziert werden. Ein weiteres wichtiges Projektziel ist die Vereinbarung von strategischen Zielen im PE-Beirat sowie die Ableitung von prioritären Maßnahmen zur Realisierung dieser Ziele.

Ansprechpartnerin im Unternehmen:

Aurélie Hopfe (Personalentwicklerin)

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