Lebenshilfe für behinderte Menschen e. V.
Branche des Unternehmens: Werkstatt für behinderte Menschen
Standort(e): Tangerhütte, Uchtspringe (Hofgut), Stendal
Beschäftigte: 480 (2009), davon 180 hauptamtlich Beschäftigte
Internet: www.lebenshilfe-sdl.de
Der Lebenshilfe für behinderte Menschen e. V. Region Stendal betreibt anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Die Werkstätten und Außenarbeitsgruppen, -plätze in Tangerhütte, Uchtspringe und Stendal sind ein zuverlässiger und starker Partner für Industrie, Handwerk und Privatkunden. Dort beschäftigt sind etwa 300 behinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit geistiger, körperlicher und seelischer Behinderung. Dieser Personenkreis wird durch fachlich, pädagogisch und handwerklich sehr gut qualifiziertes Personal betreut und angeleitet. Hohe Qualität, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und Termintreue bilden in den Werkstätten der Lebenshilfe eine gewachsene Einheit. Moderne Maschinen und Werkzeuge sowie solide handwerkliche Handarbeit ergänzen sich optimal.
Beschreibung der Herausforderungen für wirtschaftliche Personalarbeit
Die intensive Betreuung der Beschäftigten mit Behinderung bedarf eines regelmäßigen Informationsaustausches aller leitenden und anleitenden Personen. Dies geschieht sowohl innerhalb der Arbeitsgruppen als auch gruppen- und abteilungsübergreifend in Form von Besprechungen. Zwei wesentliche Herausforderungen sind dabei zu bewältigen. Zum einen sind die verschiedenen Arbeitsgruppen und Fachbereiche auf unterschiedliche Standorte verteilt. Hier gilt es, Informationsstrukturen im Hinblick auf Zuverlässigkeit und Effizienz zu gewährleisten. Zum anderen muss während der Besprechungen selbst, die Betreuung der behinderten Beschäftigten durch Stellvertretungen gewährleistet werden. Monatlich fallen hier bis zu fünf Arbeitstage mit gegenseitiger Vertretung für durchgeführte Besprechungen an.
Angestrebte Projektziele
Im Rahmen des WiPer-Projektes des Lebenshilfe für behinderte Menschen e. V. sollen bedarfsgerechte Informations- und Besprechungsstrukturen entwickelt werden, die es erlauben, den notwendigen fachlichen und persönlichen Austausch zu pflegen und gleichzeitig die erforderliche Betreuung der behinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser sicherzustellen.
Die entwickelten Instrumente und Leitlinien sollen für die Gruppen- und Arbeitsbereichsbesprechungen eingesetzt werden.
Ansprechpartner im Unternehmen:
Herr Andreas Schulz
Herr Dirk Borstel
Frau Marlen Fischer