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IFC Composite GmbH II

Unternehmensname: IFC Composite GmbH

Branche des Unternehmens: Automotive (Automobilzulieferindustrie)

Standort(e): Haldensleben (Landkreis Börde),

Beschäftigte: 40 (2011)

Internet: www.ifc-composite.de

Das Unternehmen entwickelt und stellt dynamisch hochbelastete Bauteile u.a. für die Automobil- und Windkraftindustrie her. Weiterhin findet man in Sport- und Freizeitgeräten Bauteile der IFC. Die verwendeten Verbundstoffe, Glas- und Carbon-Fasern sorgen gegenüber dem bisher verwendeten Werkstoff Stahl für eine Gewichtsreduktion von bis zu 80%.  Die Bauteile sind korrosionsbeständig, bruchsicher und verfügen über eine längere Lebensdauer sowie bessere Dämpfungseigenschaften. Die IFC entwickelt und simuliert sowohl die jeweiligen Bauteile als auch die dazugehörigen Fertigungsverfahren und ist mit ihrem vorhandenen Maschinenpark in der Lage, von Prototypen bis zur Großserie (bis zu 1.000 Bauteile / Tag) zu produzieren. Das Unternehmen gewährleistet und sichert höchste Qualitätsanforderungen gemäß neuester europäischer Standards mit dem Streben nach ständiger Innovation.

Beschreibung der Herausforderungen für wirtschaftliche Personalarbeit

Die von der IFC verwendeten Verbundwerkstoffe haben im Gegensatz zum Werkstoff Stahl noch keine lange Tradition. Im Gegenteil, das meiste Know-how ist Erfahrungswissen, das sich die Beschäftigten sowohl in der Entwicklung aber eben auch in der Fertigung angeeignet haben. Die meisten von ihnen sind „Quereinsteiger“ aus anderen Berufen, denn eine werkstoffspezifische Ausbildung (z. B. Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuk­technik) gibt es erst seit wenigen Jahren; entsprechende Studiengänge oder berufsbegleitende Weiterbildungen sind ebenfalls erst seit kurzer Zeit eingerichtet bzw. noch so gut wie gar nicht vorhanden. Ausgebildete Fachkräfte und Hochschulabsolventen stehen somit noch nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung.

Das Unternehmen ist daher darauf angewiesen, das eigene Erfahrungswissen insbesondere in der Produktion systematisch zu evaluieren und die Wissensträger zu kennen. Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Fertigung benötigen einen strukturierten Know-how-Transfer, um gleichbleibend hohe Qualität der Produkte gewährleisten zu können.

Angestrebte Projektziele

Mit Unterstützung des Projektes WiPer werden vorhandene Kompetenzen der Beschäftigten in der Produktion mit Hilfe eines Stärken-Schwächen-Profils evaluiert. Ziel ist es, einerseits die Know-how-Träger zu identifizieren und andererseits Qualifizierungsbedarfe zu ermitteln. Auf dieser Basis wird ein Konzept für den internen Wissenstransfer entwickelt, das die aktive Einbindung identifizierter Kompetenzträger als Multiplikatoren vorsieht und deren systematische Wissensweitergabe an die übrigen Kolleginnen und Kollegen gewährleistet. Anhand einzelner Themenbausteine wird die Konzeptumsetzung mit den Multiplikatoren erprobt.

Schlussendlich entsteht ein Wissensmanagement für die Beschäftigten der Fertigung.

Ansprechpartner im Unternehmen:

Danny Kaulfuß (Qualitätsbeauftragter)

Rüdiger Dufraine (Meister Fertigung)

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