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IFA Rotorion-Holding GmbH

Branche des Unternehmens: Automotive (Automobilzulieferindustrie)

Standort(e): Haldensleben (Bördekreis), Gardelegen (Altmarkkreis Salzwedel)

Beschäftigte: 355 (2007)

Internet: www.ifa-gruppe.de

Das Gründungsjahr der IFA Maschinenbau GmbH ist 1959. Im Jahr 1992 privatisierte Heinrich von Nathusius das Unternehmen und entwickelte es mit der Neugründung der IFA Antriebstechnik und der IFA Technologies zu einem der führenden Automobilzulieferunternehmen Sachsen-Anhalts. Seit 1992 stieg der Umsatz von 4 auf 95 Mio. € im Jahr 2007.

Hauptprodukte der IFA sind Kardanwellen, Seitenwellen und Kreuzgelenkwellen. Die IFA Technologies sorgt dafür, dass innovative Lösungen wie Wellen aus Faserverbundwerkstoffen kontinuierlich in die Produktion überführt werden können.

Als Ausdruck für die hohe Leistungsfähigkeit des Unternehmens ist die IFA auf Grund der Liefertreue sowie Lieferqualität und der guten Zusammenarbeit, von der Volkswagen AG zum "Originalteillieferant des Jahres 2008" gekürt worden. Eine gruppenorientierte Fertigung und Montage sorgt an den Standorten in Gardelegen und Haldensleben für kontinuierliche Prozess- und Produktverbesserungen. Nicht nur unternehmerisches sondern auch soziales Engagement zeichnet die IFA aus. So werden unter anderem regionale und internationale Projekte wie die Neinstedter Anstalten, die Jugendmühle in Althaldensleben und ein Straßenkinderprojekt in Malawi unterstützt.

Beschreibung der Herausforderungen für wirtschaftliche Personalarbeit

Die Bedeutung von eigenem Nachwuchs und entsprechender Nachwuchsarbeit hat die IFA früh erkannt. Ausdruck dafür ist das enorme Engagement im Bereich Ausbildung. Hierfür sprechen Zahlen wie eine Ausbildungsquote von 10% und die Ausbildung von 33 Lehrlingen in 7 Ausbildungsberufen in eigenen Lehrwerkstätten. Ebenso engagiert sich das Unternehmen in der Zusammenarbeit Schule-Wirtschaft. Tradition hat mittlerweile auch die Vergabe von Praktika und Diplomarbeiten. Dies führte dazu, dass kontinuierlich Hoch- und Fachhochschulabsolventen in das Unternehmen integriert werden konnten.

Mittel- und langfristig geht es nun darum diesen jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Perspektive und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten anzubieten, die sowohl für die Betreffenden als auch für das Unternehmen wertvoll sind. Aus der Sicht der IFA kommt es deshalb darauf an, nicht nur bei der Auswahl des Personals, sondern auch bei der Beurteilung der Beschäftigten im Hinblick auf deren Entwicklung die Potenziale und die Entwicklungswünsche früh zu erkennen und passfähige Personalentwicklungsmaßnahmen, die weit über eine bloße Weiterbildung hinausgehen, anzubieten.

Angestrebte Projektziele

Um auf der einen Seite dem Anspruch der Nachwuchskräfte nach Entwicklungsmöglichkeiten gerecht zu werden und auf der anderen Seite das vorhandenen Potenzial dieser Gruppe für das Unternehmen optimal zu nutzen, soll ein maßgeschneidertes Personalentwicklungskonzept für Nachwuchskräfte erarbeitet und umgesetzt werden.

Im Einzelnen verfolgt die IFA mit der Umsetzung des Personalentwicklungskonzeptes folgende personalstrategische Ziele:

  • Verbesserung der Personalentwicklungsrendite,
  • Steigerung der Identifikation der Auszubildenden und der Nachwuchsführungskräfte mit dem Unternehmen und Erhöhung der Bindung an das Unternehmen,
  • Langfristige Vorbereitung für die Übernahme von Stellen von Fach- und Führungskräften, die aus dem Unternehmen altersbedingt ausscheiden,
  • Weitere Steigerung des Bekanntheitsgrades des Unternehmens als attraktiver Arbeitgeber

Ansprechpartnerinnen im Unternehmen:

Ingrid Sollors (Personalleiterin)
Susanne Busch (Personalentwicklerin)

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